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Westafrika: 32 tote Haie in 11 Stunden – Ein Weckruf für den Meeresschutz


Autor: Reporters for Future Redaktion


Foto von David Clode via Unsplash
Foto von David Clode via Unsplash

Manchmal bleibt man an einer einzigen Zahl hängen. Bei mir waren es 32 tote Haie in nur elf Stunden. Diese Zahl stammt aus einem aktuellen Greenpeace-Aufruf und macht deutlich, wie dramatisch die Situation vor der Küste Westafrikas sein könnte.


Die Region zählt zu den artenreichsten Meeresgebieten des Atlantiks. Wale, Seekühe, Haie und unzählige Fischarten finden dort ihren Lebensraum. Gleichzeitig geraten die Bestände durch industrielle Fischerei und den hohen Beifang immer stärker unter Druck.


Besonders betroffen sind Haie. Viele sterben an kilometerlangen Langleinen, obwohl sie gar nicht Ziel der Fischerei sind. Da sich ihre Bestände nur langsam erholen, hat jeder unnötige Verlust weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem.


Greenpeace fordert deshalb ein großflächiges Meeresschutzgebiet, in dem industrielle Fangmethoden wie Langleinen verboten werden. Solche Schutzgebiete gelten als wichtiger Baustein, um sensible Meeresökosysteme langfristig zu erhalten.


Mich hat dieser Aufruf vor allem daran erinnert, wie selbstverständlich wir die Ozeane oft als unerschöpfliche Ressource betrachten. Dabei sind Überfischung und Beifang längst globale Umweltprobleme.



Die Frage, ob Beifang wirksamer bekämpft werden sollte, ist für mich deshalb klar zu beantworten: Ja. Denn gesunde Meere sind die Grundlage für Artenvielfalt, Ernährungssicherheit und letztlich auch für unsere eigene Zukunft.

 
 
 

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